Umfassender Hochwasserschutz Unteres Kremstal

Auf Grund des Hochwasserereignisses vom 12 August 2002, welches zu weitreichenden Überflutungen durch den Kremsfluss führte und katastrophale Schäden verursachte, hat der Wasserverband Unteres Kremstal Untersuchungen durch die GRUPPE WASSER® veranlasst, um die Vorfälle Beurteilen und die notwendigen Maßnahmen treffen zu können.
 
Neben der Dokumentation und Aufzeichnung der Beobachtungen während des Hochwasserereignisses fand auch eine Grundlagenaufarbeitung und Beurteilung des derzeitigen baulichen und hydraulischen Zustandes des Kremsflusses statt.
 
Dafür wurde der Kremsfluss im Betrachtungsabschnitt vermessen (Profilmessung), sämtliche Regulierungsabschnitte mit den hydraulisch wirksamen Einbauten wurden erhoben und eingearbeitet.
 
 
In Verbindung mit den hydrologischen Grundlagen konnte die Berechnung der Wasserspiegellagen durchgeführt werden, anhand derer im Bereich Ansfelden bereits ein Vorprojekt mit konkreten Schutzmaßnahmen erarbeitet wurde.
 
 
 
Für die wasserrechtliche Einreichung und in der Folge die Realisierung der geplanten Schutzmaßnahmen wird derzeit ein Detailprojekt ausgearbeitet. Für die weiteren Mitgliedern des Wasserverbandes werden ebenfalls Vor- und Detailprojekte ausgearbeitet.

Zur Vorwarnung, rechtzeitigen Erkennung und Einschätzung von möglichen Gefahren durch Hochwasserereignisse für Mensch, Umwelt und Güter wurde ein Alarmplan durch die GRUPPE WASSER® ausgearbeitet, gemäß dem unverzüglich die erforderlichen Benachrichtigungen erfolgen und die notwendigen Maßnahmen getroffen werden.
 

 

Projektdaten

Projektleiter:    Dipl.-Ing. Raimund Taschke
Bearbeitungszeitraum:    2003 - dato
Auftraggeber:    Wasserverband Unteres Kremstal (DI Habichler, Tel.: (+43) 7229 / 840-455)

 

Projektmitarbeiter

 

 
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