Sanierung Hochwasserrückhaltebecken Lichtenwörth

Während eines Hochwassers im Sommer 1991 wurde das Hochwasserrückhaltebecken Lichtenwörth geflutet. Dabei kam es an mehreren Stellen zu unzulässig hohen Dammdurchsickerungen und Erscheinungen von beginnendem Grundbruch.
 
Die Leistung der GRUPPE WASSER® umfasste eine hydrologische Untersuchung der Ursachen und der Auswirkungen des Hochwassers, die Ausarbeitung eines Sanierungskonzeptes, Planung, Ausschreibung und Bauaufsicht dazu sowie die Erstellung der erforderlichen Betriebsvorschriften für die Schutzanlagen.

Für die Erkundung der hydrogeologischen Verhältnisse wurden Bohrungen vorgenommen, bodenphysikalische Untersuchungen im Labor, sowie hydraulische und erdstatische Berechnungen durchgeführt.
 
 
Die Planung der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die unter anderem eine Schmalwand, Böschungssanierungen und die Anordnung von Drainagegräben umfasste, wurde ebenso wie die Ausschreibung und Bauaufsicht von der GRUPPE WASSER® durchgeführt.
 
 
 
Eine weitererführende Untersuchung befasste sich mit Maßnahmen zur Sohlstabilisierung des Umleitungsgerinnes, der hydraulischen Berechnung des Beckenzulaufs sowie der Erstellung einer Betriebsordnung für die Schutzanlagen.

In diesem Zusammenhang wurde auch ein Alarmplan für den Katastrophenfall erstellt, der von einem Versagen des Umschließungsdammes und einem daraus resultierenden Flutwellenablauf ausgeht.
 

 

Projektdaten

Projektleiter:    Dipl.-Ing. Raimund Taschke
Bearbeitungszeitraum:    1993 - 2002
Auftraggeber:    Amt der Niederösterreichischen Landesregierung

 

Projektmitarbeiter

 

 
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